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Wir danken der Duisburger Presse für gute und aktuelle Berichterstattung über den Werbering Hamborn:

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Rheinische Post

Erfolgreich Neuland betreten

VON HANS-ULRICH KRESS - zuletzt aktualisiert: 04.04.2011 - 09:06

Duisburg (RP) Vor 100 Jahren wurde Hamborn zur Stadt erhoben. Ein guter Anlass für den Werbering, zu diesem Anlass eine Benefizgala im Abteizentrum zugunsten der Behindertentische zu veranstalten.

In Reihen des Hamborner Werberings wurde die Idee aus der Taufe gehoben, das Stadtjubiläum mit der ersten Hamborner Benefizgala zugunsten der Behindertentische zu feiern. Damit beschritt der Werbering Neuland: Eine Benefizgala hatte es in Hamborn noch nicht gegeben. Es sollte ein Fest von Hambornern für Hamborner werden, hatte sich der Vorsitzende des Werberings Thomas Hellbach vorgenommen und das Fest im Abteicenter auch so angekündigt. Das erste Erfolgssignal setzte der Vorverkauf mit 260 Karten: Sie waren innerhalb von zwei Tagen vergriffen.

Eng verbunden

Auf die Stadtgeschichte ging in seinen Grußworten der Schirmherr der Benefizgala, Thomas Diederichs, Vorstandsmitglied der Volksbank Rhein-Ruhr, ein. Zwar wohne er in Baerl jenseits des Rheins, doch sei er alter Hamborner, dem Stadtteil eng verbunden und die Schirmherrschaft eine Herzensangelegenheit. Hamborns Wurzeln seien altkeltischen Ursprungs, berichtete der Banker.

Nach einer ersten urkundlichen Erwähnung Hamborns 970 ging es zunächst gemächlich, ländlich, sittlich weiter, bis dann Kohle und Stahl die rasante Hamborner Entwicklung von Dorf zur Großstadt mit 103 000 Einwohnern zur Stadterhebung ankurbelten. Als Meilensteine nannte er 1849 die Gründung des Zinkwalzwerks und 1871 das Abteufen des Bergwerks Deutscher Kaiser.

Doch die Eigenständigkeit nahm der erste Hamborner Stadtschreiber, Hans-Joachim Krings-Grimm, der seinen Hamborner Geschichtsexkurs in Reimform vortrug, den historischen Faden seines Vorredners auf, nur bis zur Eingemeindung nach Duisburg 1929. Den Name Hamborns tilgten dann die Nazis 1935. "Hoffnung keimt. Wir werden Oberzentrum", sagte er abschließend zuversichtlich und selbstbewusst in die Zukunft blickend. Eingeleitet wurde die Gala durch das Baerlorchester.

"Klingt auf den ersten Blick nicht nach Hamborner für Hamborner", gab Werberingchef Hellbach gern zu, doch leite das auf vielen Positionen von Hambornern besetzte Ensemble der Hamborner Alfred Seiffert. Französische Chansons trug zu Akkordeonbegleitung die Hamborner Opernsängerin Katharina Lobreyer vor.

WAZ/NRZ DU-Nord:

Stolze Hamborner

Nord, 03.04.2011, David Huth

Duisburg-Hamborn. 100 Jahre Großstadt Hamborn: Ein schöner Anlass zu feiern.

Denn: „Hamborn ist ein lebendiger und pulsierender Stadtbezirk“, wie es Reiner Terhorst, der die große Jubiläumsgala im Abteizentrum moderierte, treffend formulierte. Organisiert hatte das Spektakel der Werbering, der Einiges auffuhr, um das Publikum bei Laune zu halten.

Alles, was in dem nördlichen Stadtbezirk Rang und Namen hat, versammelte sich im Festsaal des Abteizentrums. Gemeinsam feierten die Gäste, hoben die Gläser auf ihre Heimat und stießen auf die nächsten 25 Jahre an. Dann wäre es nach Meinung von Reiner Terhorst nämlich wieder Zeit, um ein weiteres Mal groß zu feiern.

Die 240 Galagäste kamen im besten Zwirn, schönen Abendkleidern und eleganten Anzügen. Mit sanfter PianoBar-Musik empfing die „Achim Frank Band“ die Hamborner „Haute Volée“.

Die Geschichte des größten Dorfes Europas, wie es vor der Stadterhebung gerne genannt wurde, rekapitulierte der erste Stadtschreiber von Hamborn, Hans Joachim Krings-Grimm, in Reimform. Im historischen Gewand der napoleonischen Zeit betrat er die Bühne. „Er hat sich wochenlang die Frage gestellt, wie er heute einmarschieren soll“, klärte nach der Rede Moderator Terhorst auf. In einem Kostümverleih in Korschenbroich in der Nähe von Mönchengladbach wurde er dann schließlich fündig. Stilecht gekleidet und mit dem „Vokabular von einst“ im Mund ließ er die Zeit zwischen den Anfängen Hamborns und heute im Schnelldurchlauf vorüberziehen.

Lebendige Geschichte brachten die drei „Hamborner Originale“ auf die Bühne. Walter Schädlich, Pater Rainer van Dorn und Bernie Dymski erzählten Dönekes aus der Vergangenheit. Die Sportlegende Walter Schädlich berichtete von seiner Zeit als Handballer beim Sportverein Hamborn 07. „Wir konnten nicht in der Halle spielen. Es war ja alles nach dem Krieg zerstört“, sagt der Mann, der 1958 mit seinem Verein die deutsche Meisterschaft im Feldhandball gewann. 10000 bis 15000 Zuschauer kamen damals zu den Spielen. Auch bei den Weltmeisterschaften in den 1950er Jahren, die Deutschland für sich entschied, war Walter Schädlich die entscheidende Figur. Als Trainer war er der Kopf des Teams.

„Wir haben Hamborn mit unserem Sport groß gemacht“, konstatiert der Ex-Sportler schließlich selbstbewusst. Jubel schallt durch den Saal. Die Menschen waren begeistert und auch ein wenig stolz auf ihren Stadtteil. „Vielen Dank an meine Fans“, witzelte Schädlich auf Grund der überschwänglichen Reaktionen.

Pater Rainer van Dorn, der mit seinem niederländischen Dialekt für einige Lacher sorgte, erzählte von der Solidarität unter der Arbeiterschaft. Er hat die Hamborner Bedürftigen-Tische gegründet, an die auch der Erlös der Gala ging. Ganz besonders dürfte sich der Geistliche über die Versteigerung des Gemäldes „Mein Hamborn“ von Dorothee Impelmann gefreut haben. Das ging nämlich für 2000 Euro weg. Das Geld kommt auch dem Projekt zu Gute.

Vereinsgröße Bernie Dymski, der nicht nur Mitglied in unzähligen Vereinen ist, sondern auch mit 71-Jahren Hamborns ältester Messdiener, berichtete ebenfalls von den sportlichen Höhepunkten der Nachkriegszeit.

Dass aber nicht nur große Sportler aus Hamborn kommen, sondern auch begabte Musiker, demonstrierte Katharina Lobreyer. Sie sang Chansons. Auch Chopin soll drei Monate in Hamborn verbracht haben, wie Rainer Terhorst erwähnte. „Ich weiß nicht, welche famosen Stücke er hier geschrieben hat, aber eines kann man sagen: Hamborn inspiriert gute Musiker.“

 

WAZ/NRZ DU-NORD:

Hamborn und Handel jubeln über Altmarkt-Investor

Nord, 19.12.2010, Gerhard Klinkhardt

 

Duisburg-Hamborn. In Hamborn soll das Altmarkt-Center entstehen. Auf 12.000 Quadratmetern sollen vor allem großflächige Fachmärkte entstehen. Alfred Walzer, Vorsitzender des Einzelhandelsverbands und ansässige Kaufleute sind von dem Konzept begeistert.

Eine „charmante Entwicklung“ nennt Alfred Walzer, Vorsitzender des Einzelhandelsverbands die Planungen für das Einkaufszentrum am Hamborner Altmarkt. Und auch die Kaufleute vor Ort kennen keine Bedenken.

Das „Altmarkt Center“ soll möglichst die Häuser Altmarkt 16-18 und weiter bis zur Parallelstraße einbeziehen. Die Planungen beziehen die jetzige Volkshochschule und den Parkplatz zwischen Parallel- und Viktroriastraße bis zu den Flächen des heutigen Gesundheitsamtes mit ein. Damit würde ein ca. 12 000 m² großes Einkaufszentrum entstehen, dass sich vorwiegend auf großflächige Fachmärkte konzentriert. Ein 2000 m² großer hochwertiger Lebensmittelmarkt, ein Elektronik-Fachmarkt, sowie Bücher und junge Mode sollen die wesentlichen Bestandteile der Einzelhandelsflächen sein.

Kaufleute sind begeistert

Die Hamborner Kaufleute, die dem FOC skeptisch gegenüberstanden, sind angesichts des neuen Mitspielers begeistert, da der beide Angebote so gestalten will, dass beide gegenseitig davon profitieren. Und auch die Aussicht, eine neue Halle als Ersatz für die Rhein-Ruhr-Halle zu bekommen, begeistert Thomas Hellbach vom Werbering Hamborn: „Wir als Werbering stehen den Plänen grundsätzlich offen gegenüber und haben mit dem Investor einen Gesprächs- und Diskussionsabend vereinbart, bei dem sich die ITG den Fragen unserer Mitglieder stellen wird. Den Termin werden wir für Mitte Januar vereinbaren.“ Beeindruckt hat die Kaufleute vor allem, dass es der ITG nicht ums Abkassieren und einen schnellen Euro geht sondern, dass sie sich langfristig binden und mit dem Handel zusammenarbeiten will. So sei auch sichergestellt, dass man sich nicht gegenseitig die Kunden wegnehmen will. Alfred Walzer: „Das ist das bisher beste Konzept.“

„Das ist toll für den Stadtteil Hamborn“, sagt Alfred Walzer. Allerdings sieht er angesichts der Entwicklung Hamborns auch Schattenseiten: „Das Problem der City ist dadurch noch nicht gelöst.“

 

 

WAZ/NRZ DU-Nord:

Einkaufszentrum Altmarkt-Center entsteht in Duisburg-Hamborn

Nord, 19.12.2010, David Huth

Direkt im Zentrum von Hamborn soll ein Einkaufszentrum entstehen. Das Altmarkt-Center - so der vorläufige Name - könnte schon zum Weihnachtsgeschäft 2013 seine Pforten öffnen. Ein ganzes Jahr Verhandlungen gingen dem Projekt voraus, bevor die Stadt, die Bezirkspolitik und der Investor die frohe Botschaft im Bezirksrathaus verkündeten. „Wir haben für die Hamborner ein Weihnachtsgeschenk mitgebracht“, schürte Bezirksbürgermeister Uwe Heider die großen Erwartungen der Anwesenden. Und sie wurden erfüllt.

12.000 Quadratmeter

Das Geschenk ist 12 000 Quadratmeter groß, zwei geschossig und eine Tiefgarage mit 380 Stellplätzen ist ebenfalls angeschlossen. Mehrere Fachmärkte, ein Lebensmittelmarkt, eine Gastronomielandschaft und ein ärztliches Zentrum soll der Komplex beherbergen. Damit ist das Einkaufszentrum, das die Firma ITG Immobilien mit Sitz in Düsseldorf bauen will, das zweite Großprojekt, das am Altmarkt geplant ist. In der leerstehenden Kaufhalle entsteht ein Medizinisches Zentrum (wir berichteten).

Dass das Altmarkt-Center an der Parallelstr kommen wird, daran besteht wohl kein Zweifel mehr, aber die Pläne sind noch nicht vollständig unter Dach und Fach. Die Grundstücke, auf denen das Einkaufsparadies gebaut werden soll, gehören der Stadt, dem Immobilienmanagement Duisburg (IMD) und Privatleuten. Die ersten beiden stellen wohl kein Problem für den Investor dar, aber die privaten Eigentümer könnten zu einer Planänderung führen. Die Verkaufsgespräche stehen in allen drei Fällen noch aus.

Aber die städtischen Grundstücke auf der sich die alte Volkshochschule und das Gesundheitsamt befinden, sind kein großes Thema. „Wir haben bewiesen, dass wir konstruktiv zusammenarbeiten können“, sagt Martin Linne, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement. Beide Seiten sind zuversichtlich, dass man sich einigen wird.

Einzelne Grundstücke in der Schwebe

„Es gibt aber einzelne Grundstücke, da liegt eine besondere Situationen vor“, erklärt Linne. Gemeint sind private Grundstücke, bei denen es in der Schwebe ist, ob die Eigentümer ein Kaufangebot annehmen. Ganz konkret sind zwei Häuser betroffen, die ITG Immobilien wohl nicht erwerben kann. Das Unternehmen zeigt sich aber umsichtig: „Wir wollen keine persönlichen Härten aufkommen lassen, dann planen wir lieber kleiner“, verspricht Helmut Berends von ITG Immobilien. Wichtig ist für den Investor nur, dass er eine Anbindung zum Altmarkt hat.

Dass es zu Verkehrsproblemen oder einer Konkurrenzsituation mit dem etablierten Einzelhandel kommen wird, ist nicht zu befürchten. Der Verkehr soll über die Schreckerstraße und Harnackstraße direkt zur Tiefgarage fließen. Auch mit dem Werbering will man zusammenarbeiten, um den Standort Hamborn zu stärken.

 

 

Hamborner Nachrichten:

 

Hamborn diskutiert über weihnachtlichen Schmuck.

WAZ/NRZ 15.12.09:

Leserbrief an www.hamborn.info zu obigem Artikel :

Als Alt-Hamborner und Mitglied des Werberings Hamborn bin ich doch etwas erstaunt über die Aussagen des Herrn Nattkamp. Allein in der
diesjährigen Adventszeit  gab es ausreichend Aktivitäten in unserem Stadtteil: eine sehr 
kostenintensive Weihnachtsbeleuchtung am Altmarkt, das Aufstellen von150Tannen von der Jägerstr. bis zum Rathaus, die von 550 Grundschülern
liebevollgeschmückt wurden, die Martinsgansverlosung und die samstägliche Präsenz eines Weihnachtsmannes. 
Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass die Mitarbeit in einem Werbering ein Ehrenamt bedeutet, was man nicht so einfach einfordern kann.
Gern biete ich Herrn Nattkamp an, unserem Werbering beizutreten oder an unseren -für alle Bürger öffentlichen -Sitzungen  teilzunehmen.
Wir sind für alle Anregungen und Innovationen offen, nur destruktive Äußerungen in der Tagespresse werden kaum für ein größeres
Engagement sorgen!

mfG   Volker Kraushaar  Reichenberger Str.9
 

Komentar zu obigem Artikel :

Ich kann die Kritik des Herrn Nattkamp nicht nachvollziehen. In Alt Hamborn hängt eine wirkungsvolle Weihnachtsbeleuchtung, die vom Werbering Hamborn bezahlt und stetig erweitert wird. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer stellen Weihnachtsbäume auf, die dann von 500 Hamborner Schulkindern geschmückt werden.Das ist eine richtig gelungene Aktion, die von Kindern, Lehrern und Helfern mit großen Spaß und Einsatz durchgeführt wurde. Machen Sie einmal einen nachmittaglichen Bummel über Altmarkt und Jägerstraße, sie werden feststellen, dass Alt-Hamborn festlich beleuchtet ist.   (von muemlek) erschienen in www.derwesten.de

Wochenanzeiger,2.12.2009:

Stadt-Panorama, 2. 12.2009 :

 

 

 

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